[Rezension] Nina Blazon - Totenbraut


 
Serbien im Jahr 1731. Jasna muss einen Mann heiraten, den sie nicht liebt, den sie nicht einmal kennt. In der Fremde, weit weg von den geliebten Schwestern, erwartet sie ein trostloses Leben. Ihr neues Zuhause ist eine Burgruine am Rande eines Dorfes. Dessen Bewohner meiden Jasnas neue Familie. Als es zu einer Reihe von mysteriösen Todesfällen kommt, macht sich die junge Frau auf Spurensuche und stößt dabei auf einen uralten Fluch, der zahlreiche Menschenleben gekostet hat.(Quelle)

  
Zum Cover: 
Mir persönlich gefällt das Cover leider nicht. Es ist nichtssagend.

Zum Buch:
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, weil er sehr flüssig und einfach gehalten war. Ich habe kaum gemerkt, wie die Seiten verflogen sind. Die Kapitel haben eine normale Länge.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonistin Jasna geschrieben. Ich konnte mich sehr gut in Jasna hineinversetzen und habe mit ihr gefühlt. Sie hat sogar einen Platz in meinem Herzen bekommen. Es gibt noch einige Nebencharaktere, die mir auch allesamt gut gefallen haben. Die Charaktere waren sehr facettenreich und jeder hatte seinen eigenen Charakter. Ihr handeln war immer schlüssig und nachvollziehbar.

Die Story hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und einige historische Vorfälle mit eingebaut. Auch der Aberglaube spielt in diesem Buch eine Rolle. Man erhält einen sehr guten Einblick, wie es damals zu ging und die Leute sich verhalten haben. Viel Action darf man in diesem Buch nicht erwarten, trotzdem ist das Buch so spannend, dass ich von Anfang an in den Bann gezogen wurde. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand geben konnte. Auch gruselige Szenen sind enthalten.

Eine kleine Kritik habe ich leider doch noch, die bei meiner Bewertung jedoch nicht ins Gewicht fällt. Der Klappentext greift meiner Meinung nach zu weit vor und die letzten paar Seiten nach dem Showdown haben mir persönlich leider nicht so gut gefallen. Es war dann doch zu viel "Friede, Freude, Eierkuchen"-Fealing. Trotzdem waren sie okay und ich finde es schön, dass es zum Schluss noch weitere Aufklärung gab.



Ein sehr spannendes historisches Buch über Vampire und Aberglaube, welches ich persönlich nur empfehlen kann. Es hat mich von Anfang an mitgerissen.


(Perfekt!)


Kommentare:

  1. hey :)
    Schön, dass dir Totenbraut so gut gefallen hat. Bei mir ist es ja schon etwas her, als ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich bis heute noch ganz gut an die Geschichte erinnern.
    Mir hat damals auch ziemlich gefallen, dass die Autorin ein paar echte Ereignisse und real existierende Mythen eingebaut hat und gerade auch, dass das Buch irgendwo im Osten Europas spielt fand ich ziemlich spannend. So weit ich weiß, fand ich aber auch das Ende gut, aber eigentlich mag ich auch richtig schöne Happy-Ends^^

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Hallo Lena,
      ich habe das Buch geschenkt bekommen und war eigentlich überhaupt nicht dran interessiert. Ich habe es für eine Challengeaufgabe gelesen und war dann echt begeistert. Hätte das Buch noch ewig weiterlesen können :D
      Liebe Grüße

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