[Rezension] #herzleer - Was ich noch sagen wollte


Verlag: Oetinger
Seiten: 224

Gebundene Ausgabe: 14,99 €
E-Book: 9,99 €

Was bleibt, wenn die Liebe geht. Acht letzte Nachrichten geliebter Menschen und die Geschichten, wie es zu dieser jeweils letzten Nachricht gekommen ist. Acht Autorinnen verleihen jugendlicher Melancholie eine Stimme und schreiben von der Liebe in ihren unterschiedlichsten Formen. Einer Liebe, die so intensiv ist, dass sie einem den Atem raubt, einer Liebe, die schmerzt, die zerreißt, die nicht sein darf oder zu der es nie gekommen ist. Am Ende bleibt stets die Frage: Was wäre, wenn?
Das zeitlose Thema Liebe modern aufbereitet und mit Leidenschaft von neuen, mutigen Stimmen im Bereich Jugendbuch erzählt.

Zuerst zum Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist so außergewöhnlich, dass es ein echter Hingucker ist. Die farbliche Gestaltung ist dezent und die verschiedenen Farben passen sehr gut zusammen.

In diesem Buch gibt es acht Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren.
Hier einmal eine Übersicht dazu:
"Die letzte Nachricht" von Lena Gorelik
"Herz Pogo" von Anke Weber
"Herzspieß" von Sabine Schoder
"Sockenkonferenz" von Ruth Olshan
"Nur einmal" von Tanja Heitmann
"Erdbeermond" von Katrin Zipse
"Ungesagtes" von Jennifer Benkau
"Ein halber Sommer lang" von Maike Stein

Jede Geschichte besteht aus ungefähr 30 Seiten und so sind sie perfekt für Untwergs. So könnte man sie gut während der Bahn- oder Busfahrt, oder aber in einem Wartezimmer lesen. Auch sind sie gut geeignet für Leser, die nur wenige Seiten vor dem Schlafengehen lesen wollen. 

Die Autoren haben verschiedene Schreibstile, welche alle flüssig und gut verständlich sind. Allerdings hat mir persönlich nicht jeder zugesagt. Dies lag wohl daran, dass ich immer mehrere Geschichten direkt nacheinander gelesen habe, wovon ich im Nachhinein abraten würde. Ich glaube, dass mich deshalb nicht jede Geschichte emotional mitgenommen hat.

Die Geschichten sind alle sehr verschieden. Mal geht es um die große Liebe, mal um Freundschaft. Besonders berührt haben mich aber die beiden Geschichten "Herzspieß" und "Ungesagtes". Deshalb gehe ich auf diese beiden mehr ein. Bei "Herzspieß" geht es um ein junges Mädchen, welches ihr Leben in einem Laden voller Bücher verbringt. Dort trifft sie auf einen Jungen, der sie dazu bringt, auch mal weiter als nur auf die Bücher zu schauen. Bei "Ungesagtes" geht es um eine Außenseiterin, die neu in eine Klasse kommt. Der Klassenschwarm interssiert sich für sie, aber sie scheut sich wegen den anderen Mädchen davor, ihm näher zu kommen.

Wie der Titel des Buches und der Klappentext bereits sagt, hat keine der Geschichten ein Happy End. 


"#herzleer" ist eine schöne Anthologie mit acht Kurzgeschichten über die Liebe. Das Buch beinhaltet verschiedene Schreibstile, verschiedene Charaktere und auch sehr verschiedene Geschichten ohne Happy End. Ich habe meine Favoriten, einige mochte ich jedoch auch leider gar nicht.

3,5/5 Punkte
(Mehr als nur gut!)

Vielen Dank an den Verlag Oetinger und an die Netzwerkagentur Bookmark für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Liebe Charleen,

    meine Rezi geht im Laufe der Woche auch noch online.
    Ich habe nie mehr als 2 Geschichten am Stück gelesen und fand das auch gut so.
    "Herzspieß" ist auch mein großer Favorit, ich liebe Sabine Schoder und freue mich so wahnsinnig auf ihr neues Buch, das im September erscheint. Außerdem hat mir "Herz-Pogo" gut gefallen, weil die Geschichte das typische Festivalfeeling so toll eingefangen hat und ich die Gefühle so authentisch fand. Da hätte ich mir glatt eine Fortsetzung gewünscht :)
    Gar nicht gefallen hat mir die letzte Geschichte. Weder vom Schreibstil, noch vom Thema her konnte sie mich begeistern.
    Insgesamt wird es von mir 4 Sterne geben.

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,

      ich bin auf deine Rezension gespannt. Die Bewertung ist dann ja sehr ähnlich :)
      "Herz-Pogo" war okay in meinen Augen, aber nicht so gut wie die anderen :D
      Liebe Grüße

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