[Rezension] Stephen Aryan - Battlemage


Inhalt: (Quelle Amazon)
Die Welt, die Stephen Aryan kreiert, ist hart und erbarmungslos. Ein irrer König überzieht das Land mit Krieg. Sein Lieblingsspielzeug im Vernichtungsfeldzug ist ein größenwahnsinniger Hexenmeister, der längst all seine Menschlichkeit verloren hat. Einzig die letzten verbleibenden Kriegsmagier stehen zwischen ihm und dem Herz des Reiches. Doch ihre Zahl ist gering und ihre Reihen wanken, während die einfachen Soldaten in der Schlacht sterben wie die Fliegen. Die Götter interessieren diese sterblichen Schicksale wenig, sich einzumischen ist nicht ihre Art. Doch tatenlos zuzusehen, wie der Glaube an sie immer schwächer wird, können sie sich bald nicht mehr erlauben. Die letzten Tage des Krieges brechen an ...

  
Meine Meinung:
Zum Cover: 
Das Cover hat mir auf Anhieb mega gut gefallen und mich total angesprochen.

Zum Buch:
Es fällt mir immer schwer, eine schlechte Bewertung abzugeben, aber hier muss ich es leider tun. Das Buch hat mich leider in vielen Punkten total enttäuscht. Das ganze Buch über geht es wirklich nur um den Krieg. Es gibt einige große blutige und brutale Schlachten, wie man es aus Mittelalterfilmen kennt. Leider gab es keine große Abwechslung und die Kämpfe kam mir größtenteils immer wie wiederholt vor. Auch die Magierkämpfe konnte ich mir nur sehr schwer vorstellen, weil alles sehr außergewöhnlich und wirr war.

Es gibt drei Protagonisten und viele weitere Charaktere. Bei ihnen fehlte mir jedoch die Tiefe und die verschiedenen Facetten. Sie blieben einfach nur blass. Noch dazu hatten sie alle außergewöhnliche Namen und besonders zu Beginn war es schwierig, alles zuzuordnen. Auch die verschiedenen Völker und Städte hatten außergewöhnliche Namen, die noch hinzukamen. Vielleicht wäre es schön, wenn hier ein Glossar oder eine Landkarte vorgelegen hätten. Der irre König war mir zu extrem und unglaubwürdig.

Der Schreibstil war gut und der Satzbau war meist ohne große Probleme verständlich. Dies ist allerdings leider das einzig Positive für mich. Mit den Kapiteln wechselten auch die Handlungsorte bzw. Protagonisten, so dass man sich jedes Mal wieder neu einstellen musste. Spannung kam leider überhaupt nicht auf.

Dies soll das erste Buch einer Trilogie sein, endet jedoch ohne Cliffhanger. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie die Geschichte weitergehen könnte. Eigentlich benötigt die Geschichte keine weiteren Bände. Kaufen würde ich mir die Nachfolgebände wohl nicht.


Fazit:

Ein sehr enttäuschendes Buch ohne jegliche Spannung. Von mir gibt es dafür leider keine Kaufempfehlung.

     

1/5 Bücherstapel
("Hat mir gar nicht gefallen")

Vielen Dank an den den Piper-Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Kommentare:

  1. Oh so schlecht? Da kann ich ja froh sein es nicht gekauft zu haben.

    LG Carina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallöchen Carina,
      mir hat es eben überhaupt nicht gefallen. Auf Amazon sind ja die Rezensionen sehr durchmischt. Vielleicht gefällt dir das Buch ja besser. Für mich waren einfach zu viele Kritikpunkte da und ich konnte nicht wirklich etwas Positives sagen.
      Liebe Grüße

      Löschen
  2. Ohje, doch so schlecht abgeschnitten? Dann rutscht das Buch auf meiner Wuli dann doch weiter runter! Aber tolle Rezension! :)

    xo
    Christl
    http://buecher-newswelt.blogspot.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallöchen Christl,
      ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen und war sehr enttäuscht darüber. Aber auf Amazon gibt es ja sehr durchmischte Rezensionen, vielleicht gefällt es dir ja auch besser.
      Liebe Grüße :)

      Löschen