[Rezension] Sandra Daum - Die Welt um Tian




Verlag: -
Seiten: 304

Broschiert: 9,99 €
E-Book: 3,99 €

KÄMPFE! Für deine Freunde, deine Liebe und dein eigenes Leben!

Die Erde hat sich gewandelt, die Natur die Menschen bezwungen. Einziger Zufluchtsort bleibt den wenigen Überlebenden ein Zoo. Für seine außergewöhnlichen Freunde, dem Gorillamännchen Tiger und der Leopardin Iris, begibt sich der siebzehnjährige Sebastian auf eine gefährliche Reise, um im fernen Afrika ein neues Zuhause zu finden. Doch außerhalb der Zoomauern wartet auf die elf Gefährten eine vollkommen neue und gefährliche Welt, in der sie nicht nur um ihr eigenes Leben kämpfen, sondern sich auch Verrat, Tod und Trauer stellen müssen. Werden Sebastians unerschütterlicher Mut ausreichen, sein Ziel zu erreichen? Und wie viel Kraft gibt ihm seine Liebe zu der Falkenkriegerin Eloria?


Zum Cover: 
Mir persönlich gefällt das Cover leider nicht so gut. Die Kette mit dem Anhänger kommt allerdings auch im Buch vor, so dass das Cover einen Bezug zum Buch besitzt.

Zum Buch:
Die Autorin hat eine ganz angenehme Schreibweise, so dass ich einen guten Lesefluss hatte. Sie schreibt detailreich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Kapitel haben eine normale Länge.

Es gibt in dem Buch viele verschiedene Charaktere, die mich leider nicht überzeugen konnten. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von dem 17-jährigen Tian, dem Gorilla Tiger und der Leopardin Iris geschrieben worden. Außer für Iris konnte ich mich leider für keinen der Charaktere erwärmen. Sie waren zwar vom Charakter her verschieden, aber dies wurde aus den endlosen Dialogen überhaupt nicht sichtbar. Hätte man sich wirklich nur auf die Dialoge konzentriert, so hätte man zwischen den Charakteren keinen Unterschied erkennen können und auch nicht ansatzweise wissen können, wer da gerade was gesagt hat. Somit waren die Dialoge an sich meiner Meinung nach auch nicht passend auf die Charaktere zugeschnitten.

Die Grundidee der Geschichte finde ich sehr gut und man spürt, dass die Autorin einen tiefgründigen Roman schreiben wollte. Die tiefgründigen Aussagen der Charaktere passten meiner Meinung nach jedoch nicht wirklich zu den Charakteren, weshalb es mir das ganze Buch über schwergefallen ist, mich für das Buch zu begeistern. Die Reisegruppe trifft immer wieder auf neue Tiere, die ihnen aus der Patsche helfen. Positiv aufgestoßen sind mir die Gespräche zwischen den Tieren. Diese haben mir sehr gut gefallen, auch wenn sie teilweise sehr oberflächlich waren und manche Szenen sich schon ein wenig ähnelten. Bei mir wollte sich trotz einiger brenzlicher Szenen und Kämpfe leider keine Spannung aufbauen und ich habe mich so von Seite zu Seite geschleppt. Ich habe leider keinen Zugang zu dem Buch und der Geschichte gefunden.

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es war ganz nett zu lesen, aber von der Handlung und den Charakteren her konnte mich das Buch bis auf ein paar wenige Ausnahmen leider nicht begeistern.


2/5 Punkte
(Geht so! Das war nicht meins!)

Vielen Dank an die Agentur "Spread and Read" und an die Autorin Sandra Daum zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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