[Rezension] Pia Hepke - Witches: Hexenzirkel


Verlag: Amdora
Seiten: 260

Taschenbuch: 9,99 €
E-Book: 3,99 €


Vertraue niemandem Die junge Hexe Kira soll die Trägerin des einzigartigen Geistelementes sein. Dieses ist fester Bestandteil bei der Herstellung des sagenumwobenen Jugendelixiers. Um das Geistelement in ihre Gewalt zu bekommen, würde ein Zirkel aus fünf Hexen alles tun. Sogar töten! Auf ihrer Flucht vor ihren Verfolgerinnen, begleitet Kira stetig die eine Frage: Wem kann sie noch vertrauen?


Zum Cover: 
Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es zeigt vermutlich die Protagonistin Kira. Alles in allem finde ich das Cover mit dem Schriftzug und den Farben sehr stimmig.

Zum Buch:
Im Buch geht es um die Geschichte der 17-jährigen Hexe Kira. Sie hat ihre Eltern verloren und geht auf ein Internat für Hexen. Jede Hexe hat einen Begleiter, so auch Kira. Ihr Begleiter heißt Sergé und ist ein Feuersalamander, der immer an ihrer Seite ist. Es gibt eine Gruppe bestehend aus fünf Hexen, die sie für die Herstellung eines Jugendelexiers benötigen. Da sich Kira im Internat nicht sicher fühlt flüchtet sie, doch die Hexen nehmen schnell die Verfolgung auf.

Der Schreibstil von Pia Hepke war ganz in Ordnung, hat mich aber nicht wirklich umgehauen. Sie hält sich nicht lange mit Erklärungen auf, so dass die Geschichte zügig abläuft. Die ganze Geschichte ist aus der Erzähl-Perspektive geschrieben. Ich hätte mir vielleicht im ersten Drittel des Buches gewünscht, dass man mehr über das Internat erfährt. Vielleicht auch mal einen Tag lang den Unterricht bis ins kleinste Detail begleitet. Hier fehlten mir einfach ein paar Eindrücke, um die ganze Geschichte zu vertiefen.

Die Charaktere konnten mich leider auch nicht voll überzeugen. Ob es nun die Protagonistin Kira mit ihrer kindlichen und trotzigen Art war, oder aber Sergé, ihr Begleiter. Dieser war immer sehr schnell eingeschnappt und auch mit ihm wurde ich nicht warm. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, aber irgendwie fehlte es mir an den sympatischen Eigenschaften. Die Handlungen von Kira konnte ich leider nicht immer nachvollziehen. Ich frage mich immer noch, warum sie einfach so allein weggelaufen ist, ohne weiter zu versuchen, Hilfe zu finden. Warum meint sie, draußen in der freien Welt sicherer zu sein als umgeben von Lehrern oder anderen Hexen, die ihr helfen könnten? Auch die Direktorin des Internats war direkt negativ eingestellt und hatte kein offenes Ohr für Kira. Mir waren die Charaktere einfach zu ähnlich und mir fehlte in ihnen einfach der positive Lichtblick.

Die Geschichte ist leider sehr vorhersehbar und es gab selten mal einen Überraschungsmoment. Ich konnte immer schon erahnen, was hinter den Ereignissen steckt. Das Ende hingegen hat mir ganz gut gefallen. Dort wurde auf mehr ins Detail gegangen, was dem Ganzen dann doch noch ein wenig mehr Tiefgang verschafft hat. Für mich ist das ganze wohl eher ein Jugendbuch, aber nicht unbedingt eine anspruchsvolle Lektüre für junge Erwachsene.

Leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen. Bei der Handlung und der Charaktere fehlte mir eine längere Zeit die Tiefe, so dass ich lange gebraucht habe, um wirklich mit dem Buch warm zu werden. Ich denke, das Buch ist eher für Kinder und Jugendliche geeignet.

3/5 Punkte
(Gut!)

Vielen Dank an den Verlag Amdora zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Hey :)

    Eine sehr schöne Rezension ♥ Ich hab bei dem Buch lange überlegt, ob es was für mich ist, aber nach deiner Rezension rutscht es erstmal weiter runter :)

    Liebe Grüße
    Jenny ♥

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    1. Hey Jenny,
      ich würde wohl auch erst andere Bücher lesen ;-)
      Liebe Grüße

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