[Rezension] Oliver Pätzold - Die Letzten: Zerfall


Verlag: - 
Seiten: 320

Taschenbuch: 10,69 €
E-Book: 2,99 €


Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht. Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden.



1. Zerfall
2. Verlust



Das Cover fand ich auf den ersten Blick sehr ansprechend. Es wirkt auf mich stimmig und hat auch Bezug zum Inhalt.

Der Schreibstil von Oliver Pätzold (Andreas Otter) ist wieder sehr flüssig und locker zu lesen. Die Seiten sind ziemlich schnell verflogen und es bildeten sich immer wieder automatisch die Szenen wie ein Film in meinem Kopf.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben. Wir begleiten hier eine Familie, bestehend aus einem Vater und seinen zwei Kindern. Robert (der Vater) tut alles, um seine Familie zu schützen. Ich habe ihn als selbstbewussten, kämpferischen Charakter wahrgenommen, der mir sehr gut gefallen hat. Hanna und Alexander (seine Kinder) haben in meinen Augen auch immer ihrem Alter entsprechend gehandelt und konnten mich somit auch überzeugen.
Alle Haupt- und Nebencharaktere sind sehr facettenreich und Oliver Pätzold hat sie sehr gut ausgearbeitet. Ich finde sie sehr gelungen.

Die Handlung fängt von der ersten Seite an spannend an. Eine Pandemie ist in Deutschland ausgebrochen und das ganze System stürzt zusammen. Es gibt keinen Strom, kein Wasser und viele Tote. Die Endzeit-Stimmung ist Oliver Pätzold perfekt gelungen und er hat den Spannungsbogen die ganze Zeit über sehr hoch gehalten. Es gibt viele gefährliche, aber auch immer wieder emotionale Szenen und zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf. Ich war so gefangen in der Geschichte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, wenn man Endzeit-Storys mag, in denen es um das nackte Überleben geht.
"Die Letzten: Zerfall" von Oliver Pätzold/Andreas Otter ist ein Endzeit-Thriller, der in meinen Augen perfekt gelungen ist. Die Stimmung stimmt, die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und der hohe Spannungsfaktor lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen.


5/5 Punkte
(Perfekt!)

Vielen Dank an Andreas Otter/Oliver Pätzold zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Ich kenne nur den ersten Teil und war davon nicht soooo begeistert. Vielleicht sollte ich dieser Reihe doch noch eine Chance geben.
    Danke für die Rezi!
    LG Conny

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