[Rezension] Wulf Dorn - Die Kinder


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Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, enthält aber meine eigene und freie Meinung.
Dieser Beitrag ist nach § 6 TMG als Werbung zu kennzeichnen.


Autor: Wulf Dorn
Titel: Die Kinder

Verlag: Heyne
Seiten: 320
1. Auflage: 4. September 2017


Paperback: 16,99 €
E-Book: 13,99 €
MP3-CD: 10,95 €


Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.


Das Cover hat mich direkt angesprochen. Es ist passend und typisch für einen Thriller - dunkler Hintergrund mit roter Schrift. Man sieht den Umriss von Kindern, was auch perfekt zum Titel passt.

Der Schreibstil von Wulf Dorn war sehr angenehm zu lesen. Er ist flüssig und aufgrund geschickt eingebauter Details bildgewaltig, ohne langatmig zu wirken. Die Zeit, die er sich mit Beschreibungen aufhält, ist perfekt gewählt.

Wulf Dorn hat hier verschiedene Protagonisten eingebaut, denen wir aus der Sicht des allwissenden Erzählers folgen. Zwischendurch hat er Gedanken aus der Ich-Perspektive in kursiv eingebaut, so dass man auch genau weiß, was in den Charakteren vor sich geht. Allerdings muss ich hier sagen, dass die Charaktere ziemlich flach und einfach gestrickt sind. Egal, ob es der Psychologe Robert, oder aber die verstörte Laura Schrader ist - allen fehlt es einfach an dem gewissen Etwas. Sie werden mir auf jeden Fall nicht lang im Gedächtnis bleiben.

Die Handlung war ganz anders als erwartet. Es ist hier auf keinen Fall der Thriller, wie man ihn normal kennt. Es geht eher in die Richtung Mystery, was man vom Cover und Klappentext her eben nicht erkennen kann.
Alles beginnt mit der im Klappentext beschriebenen Situation und im Buch dreht sich dann alles um die Geschichte, die die gefundene Laura Schrader erzählt. Zwischendurch gibt es immer wieder kleinere Zwischensequenzen, die einen komplett aus der Geschichte reißen. Die Verbindung zu diesen wird erst am Ende hin ersichtlich. Ich muss leider sagen, dass durch diese kurzen Zwischeneinschübe auch das Tempo rausgenommen wird. Bei mir ist leider erst viel zu spät Spannung aufgekommen, nämlich ziemlich am Schluss. Bis dahin plätschert die Handlung so vor sich her und wirkt sehr gekünstelt.
Am Ende bleiben noch einige offene Fragen, was mich auch mit einem unbefriedigenden Gefühl zurücklässt. Die Botschaft, die Wulf Dorn dem Leser senden möchte, kommt an, aber die Story ist leider total unrealistisch. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr von dem Buch erhofft.
"Die Kinder" von Wulf Dorn hat mich leider ziemlich enttäuscht und unbefriedigt zurückgelassen. Der Schreibstil ist super, aber die Gestaltung der Story und die flachen Charaktere konnten bei mir kaum Spannung erzeugen. Es erwartet einen hier eher eine Mystery-Geschichte und kein typischer Thriller.



2/5 Punkte
(Geht so. Das war nicht meins.)

Vielen Dank an den Verlag Heyne und ans Bloggerportal zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

© Buchcover & Inhaltsangabe: Heyne Verlag

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Charleen,
    das buch fand ich auch nicht so gut, daher kann ich Deine Bewertung total verstehen.
    Ich fand den Einstieg echt super und ich dachte immer wieder der Autor führt uns Leser bzw. Zuhörer (hatte das Hörbuch) in die Irre, doch als das Buch dann so ein Ende nahm, da dachte ich mir auch- was sollte dass denn?
    Naja, es wird schon seine Fans finden:)
    Liebe Grüße
    Andrea

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