[Rezension] Mariella Heyd - Elfenfehde: Zweimal im Leben


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Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, enthält aber meine eigene und freie Meinung.
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Mariella Heyd
Elfenfehde: Zweimal im Leben

Verlag: Zeilengold 
Seiten: 248
Erscheinungstermin: 25. Januar 2017

Taschenbuch: 12,99 €
E-Book: 3,99 €


Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.

1. Zweimal im Leben
2. Drei ist einer zu viel

Cover:
Bei dem Cover bin ich hin- und hergerissen. Es zeigt vermutlich die Protagonistin, wie sie einen jungen Mann küsst. Die farbliche Gestaltung gefällt mir gut, aber an sich wirkt es mir zu gestellt. Auch die langen Haare von dem Mann (oder Elfen) gefällt mir überhaupt nicht. Schöner würde ich es finden, wenn man auch seine Augen sehen könnte.

Schreibstil:
Da dies nicht mein erstes Buch von Mariella Heyd war, kannte ich ihren Schreibstil vorher bereits. Er ist flüssig, bildgewaltig und einfach, so dass ich schnell in meinem gewohnten Lesefluss war.

Charaktere:
Das Buch wird aus der Ich-Perspektive der jungen Feodora erzählt. Zu Beginn mochte ich Feodora, sie war mir mit ihrer Art sehr sympathisch. Leider wechselte dies zwischendurch mal, denn manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie selbst nicht wusste, was sie will. Sie war gern mal sprunghaft und naiv, was sie dann doch nicht immer ganz so sympathisch wirken lies. Zum Schluss hat sich das wieder ein wenig gebessert, aber ein kleiner fader Nachgeschmack ist leider dennoch geblieben.
Es gibt noch ein paar andere Charaktere, unter anderem spielt ein ganz bestimmter Elf auch eine wichtige Rolle. Aber hier möchte ich euch nicht zu viel vorweg nehmen, da er auch im Klappentext nicht erwähnt wird. Lasst euch überraschen.
Insgesamt könnte man hier sagen, dass die Charaktere alle noch hätten etwas besser ausgearbeitet sein können.

Handlung:
Nach dem Prolog und den ersten beiden Kapiteln war ich sofort in der Geschichte drin. Es war total interessant gestaltet und hatte mich direkt gepackt. Sofort ging es nämlich zur Sache. Dann kommt Feodora allerdings in die Anderswelt und von dort an flachte die ganze Geschichte leider sehr ab. Es wirkte, wie willkürlich aneinandergereiht, als würde man eine Geschichte nach der anderen erzählen. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Mariella Heyd hat versucht hier verschiedene Emotionen einzubauen und beim Leser zu wecken. Leider hat dies bei mir nicht immer so gut geklappt, weil die Charaktere oftmals auch selbst nicht wussten, was sie wollten. Dies hat für mich nicht ganz so authenthisch gewirkt.
Als der im Klappentext erwähnte Dunkelelf auftaucht, wird es noch einmal so richtig spannend und da hat Mariella Heyd mich dann auch endlich wieder packen können, so dass ich das Buch ganz schnell zu Ende gelesen habe.
Am Ende gibt es noch einen gemeinen Cliffhanger, der einen neugierig auf den Folgeband zurücklässt.
Mariella Heyd hat mich mit "Elfenfehde: Zweimal im Leben" trotz ihres wundervollen Schreibstils leider nicht so ganz packen können. Die Handlung war mir zwischendurch einfach zu flach und auch die Charaktere hätten besser ausgearbeitet sein können. Dennoch war es zwischendurch sehr spannend und man wird neugierig auf den Folgeband zurückgelassen.


3/5 Punkte
(Gut)

Vielen Dank an den Zeilengold Verlag zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die Leserunde.

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