[Rezension] Jennifer Alice Jager - Windborn: Erbin von Asche und Sturm



Jennifer Alice Jager
Windborn: Erbin von Asche und Sturm

Verlag: Arena
Seiten: 376
Erscheinungstermin: 4. März 2019

E-Book: 13,99 €
Gebundene Ausgabe: 18,00 €
Als die Skar kamen, nahmen sie den Menschen alles. Seither ist die Erde von Sand bedeckt und Wasser schwer zu finden. Ashara, Wolkenstürmerin und somit Gebieterin über den Wind, kämpft jeden Tag ums Überleben. Auf der Flucht vor den Skar, die es auf Elementwandler wie sie abgesehen haben, läuft Ashara dem unnahbaren Kiyan in die Arme. Trotz anfänglichen Misstrauens kommen sich die beiden näher und Ashara erkennt, dass Kiyan der Retter der Menschheit sein könnte. Denn die Tyrannen haben einen Fehler begangen. Einen Fehler, durch den sie sich ihren größten Feind selbst schufen. Als Kiyan in die Fänge der Skar gerät, muss Ashara handeln. Ist sie bereit, die zerstörerische Kraft des Sturms in sich zu entfesseln, um Kiyan zu befreien und die Skar zu besiegen?


Das Cover wirkt sehr gewaltig auf mich. Es ist stimmig und hat mir auf den ersten Blick gefallen.

Als großer Fan von Jennifer Alice Jager's Büchern musste ich dieses Buch natürlich auch unbedingt lesen. Ihr Schreibstil ist auch hier einfach und leicht zu lesen, so dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin und das Buch schnell ausgelesen war. Allerdings hatte ich in dieser Geschichte manches Mal schon Probleme, mir einige Dinge bildlich vorzustellen.

Wir begleiten hier die junge Ashara, die eine Wolkenstürmerin ist. Sie kann die Winde beherrschen und ist die letzte ihrer Art in ihrer Sippe. Dadurch hängt deren Überleben von ihr ab. Sie trägt große Verantwortung, seit ihre Eltern durch die Skar ums Leben gekommen sind. Ashara hat eine sehr starke Persönlichkeit und strahlt eine positive, kämpferische und sehr reife Aura aus. Sie war mir von der ersten Seite an sympathisch.
Insgesamt sind Jennifer Alice Jager alle Charaktere in meinen Augen perfekt gelungen. Sie sind wundervoll ausgearbeitet, haben eine tolle Tiefe und konnten mich voll überzeugen. Auch der eingebaute Antagonist hat mir mit seiner dunklen und bösartigen Art sehr gut gefallen, war authentisch.

Die Handlung ist mal etwas ganz anderes. Die unterschiedlichen Völker und Elementwandler haben mich sehr gut unterhalten und waren sehr erfrischend. Alles beginnt damit, dass Ashara durch die bösen Skar von ihrer Sippe getrennt wird und in die Berge flüchtet. Dort trifft sie auf den jungen Kiyan, der es ihr überhaupt nicht einfach macht. Die eingebauten Emotionen und die vorhandene Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen. Sie war nicht zu sehr im Fokus, sondern gut eingewebt. Jennifer Alice Jager hat immer wieder Spannung hineingebracht, die mich zum Weiterlesen animiert hat. Lediglich meine Vorstellungskraft hat mich - wie bereits oben erwähnt - in wenigen Situationen ein wenig im Stich gelassen.

"Windborn: Erbin von Asche und Sturm" von Jennifer Alice Jager ist mal wieder eine erfrischend andere und vor allem neue Geschichte, bei der das Lesen super viel Spaß gemacht hat. Die Charaktere sind in meinen Augen rundum perfekt und die Handlung hält einen interessanten, gelungenen Mix aus Spannung und Emotionen bereit, der einen einfach zum Weiterlesen animiert.


4/5 Punkte
(Sehr gut!)

Vielen Dank an den Arena Verlag und an Jennifer Alice Jager zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

1 Kommentar:

  1. Huhu Charleen,

    das Cover hat mich direkt angezogen und mich verleitet, in deine Rezension zu klicken. Bisher habe ich auch das ein oder andere Buch der Autorin gelesen, das mich überzeugen konnte. Der Klappentext spricht mich dieses Mal allerdings gar nicht sooo sehr an.

    Jedoch macht es mich neugierig, wie positiv du über die Charaktere und die originellen Ideen innerhalb des Buches sprichst. Gerade die Ideen der Autorin konnten mich bisher auch immer wieder überzeugen. Ich werde das Buch mal im Auge behalten. Vielen Dank für die schöne Rezension. <3

    Ganz liebe Grüße
    Leni

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